Ludwig II. und die Politik

Zum Ludwig-Jahr 2011

Er ist die weltweit bekannteste bayerische Persönlichkeit: König Ludwig II. Heuer jährt sich sein tragischer Tod zum 125. Mal. Unter anderem beschäftigt sich ab Mai die große Landesausstellung mit dem Märchenkönig im Industriezeitalter, aus dem eine mythische Person wurde. Die beiden Ludwig-Vorträge beleuchten Aspekte seiner Herrschaft, die üblicherweise vom Nimbus des tragischen Märchenkönigs überstrahlt werden: die politischen Realitäten während seiner Regentschaft und die Frage nach der Bedeutung seiner Bautätigkeit für Kunst und Künstler in Bayern.

Mit nur 18 Jahren tritt Ludwig II. die Regentschaft in einem kriegerischen Zeitalter an: 1866 verliert Bayern an der Seite Österreichs gegen Preußen, 1870/71 siegt es an der Seite Preußens gegen Frankreich. Die harte Realität verlangt nun von dem jungen Monarchen, dass er dem preußischen König offiziell die deutsche Kaiserkrone anträgt und sich damit von seiner Idee des Königtums verabschiedet. Während Bayern sich industrialisiert, nach einer neuen Friedensordnung und einer neuen Rolle in der Ordnung der Staaten sucht, tritt der junge König immer häufiger seine inneren Fluchten an. Eine Umbruchzeit, die den bayerischen Weg in die Moderne prägt.
Um Anmeldung wird gebeten.

Beginn:Donnerstag, 13. Januar 2011
Ende:13. Januar 2011
Uhrzeit:von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Dauer:Termin
Leitung
Gabriele Hafner M.A., Kunsthistorikerin
Nummer:1002
Ort:Starnberg,Bahnhofplatz 14
Raum:
Starnberg, VHS II. OG, Raum 23
Gebühr:
6,00 €
Voranmeldung,
7,- € Abendkasse
 
 
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