Volksfrömmigkeit: Glaubenswelt zwischen Wallfahrt und Breverl - Vortrag mit Bildern

Als Volksfrömmigkeit bezeichnet man verschiedene Andachtsformen, die der Verehrung Gottes und der Heiligen gelten. Sie hilft den Menschen bei der Bewältigung des Alltags, vor allem wenn dieser sich schwierig gestaltet, und hat einen starken integrativen Charakter, weil Menschen aller Alters- und Bildungsschichten von ihr zusammengeführt werden. Volksfrömmigkeit hat nichts mit Magie zu tun, sondern mit Glauben, und ist deshalb auch nie Folklore, jedenfalls nicht, wenn sie echt ist. Dennoch standen die Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit häufig in einem gewissen Gegensatz zur "Virtuosenreligiösität" mancher Theologen, weswegen sie auch immer wieder von Kirche und staatlicher Obrigkeit fanatisch bekämpft wurde, weil sich das Laienvolk dadurch auch der Kontrolle von oben entzog. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil setzte eine Rehabilitation der Volksfrömmigkeit ein. Auch Papst Benedikt XVI. bekräftigte, dass volkstümliche Andachten und Bräuche ein wirksames Mittel gegen den Glaubensverlust sein könnten.
An zahlreichen Beispielen werden Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit erklärt. Vortrag mit Bildern.

Beginn:Mittwoch, 09. Dezember 2009
Ende:09. Dezember 2009
Uhrzeit:von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Dauer:
1
Leitung
Dr. Gertrud Rank M. A., Kunst- und Medizinhistorikerin
Nummer:1009
Ort:
Starnberg, Museum Starnberger See, Possenhofener S
Raum:
Starnberg, Museum Starnberger See, Possenhofener Str. 5
Gebühr:
6,00 €
Voranmeldung,
7,- € Abendkasse
 
 
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