Zahlreiche Münchner Kunstmaler des 19. Jahrhunderts wählten gerne für ihre Gemälde das vermeintlich idyllische Motiv des Fischers bei seiner Arbeit im Einbaum auf dem Starnberger See. Diese Bilder verschweigen jedoch, dass die Arbeit eines Fischers hart, mühsam und beschwerlich gewesen ist. Weiterhin war es nicht jedermann erlaubt, auf dem See zu fischen. Das Fischrecht beruhte auf dem Besitz von Grund und Boden. Im 14. Jahrhundert wurde am Starnberger See das so genannte Seerichteramt eingeführt, dem alle Fischer des Sees untergeordnet waren. Es hatte Sorge zu tragen, dass alle Fischereivorschriften eingehalten wurden.
Hannelore Rasch führt durch das Lochmann-Haus, das älteste Fischerhaus Starnbergs und zugleich Museumsgebäude, und geht der Frage nach dem Alltag der Fischerfamilien am Starnberger See nach. Wie sah beispielsweise der Tagesablauf eines Fischers im 19. Jahrhundert aus? In welcher Abhängigkeit stand der Fischer sowohl zur Obrigkeit als auch zur Natur?
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gebühr: 5,- € Erwachsene, 4,- € Kinder (inkl. Eintritt), direkt im Museum zu entrichten
Treffpunkt: Kassenbereich
| Beginn: | Samstag, 05. Juni 2010 |
| Ende: | 05. Juni 2010 |
| Uhrzeit: | von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr |
| Dauer: | 1 Termin |
| Leitung | Museumsführer(in) des Museums Starnberger See |
| Nummer: | 1227 |
| Ort: | Starnberg, Museum Starnberger See, Possenhofener Str. 5 |
| Raum: | Starnberg, Museum Starnberger See, Possenhofener Str. 5 |
| Gebühr: | |


| Wir sind für Sie da: | |
| Montag: | 9.00 - 13.00 Uhr und 16.00 - 18.00 Uhr |
| Dienstag: | 9.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr |
| Mittwoch und Donnerstag: | 9.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 19.00 Uhr |
| (Freitags und während der Schulferien ist die Geschäftsstelle geschlossen.) | |